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AutorThema: Mammatumor mit Aprikosenkernen behandeln?  (Gelesen 73 mal)

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Offline milchglasarena

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Mammatumor mit Aprikosenkernen behandeln?
« am: 04.Nov.2017, 14:19:58 »
Huhu ihr alle :)

Ich bin neu hier und bin über einen Beitrag hergekommen. Meine Kaninchendame hat nämlich - vermutlich - einen Mammatumor. Beim Tierarzt war ich schon, aber aufgrund ihres Alters wurde von einer OP abgeraten. Sie ist auch noch super fit, das Knubbel wächst zwar aber nicht enorm. Sie trägt ihn schon seit einem halben Jahr mit sich rum. Sie ist halt alle paar Wochen scheinschwanger und dann habe ich immer das Gefühl, dass er dicker wird (sich quasi weiter mit Milch füllt).

Durch Zufall bin ich auf das Thema Krebsbehandlung durch Aprikosenkerne gestoßen und habe gleich weiterrecherchiert, aber bezüglich Kaninchen kaum etwas gefunden. Nur einen Beitrag hier, bei dem es wohl mal eine Besitzerin erfolgreich probiert hat.

Ich bin etwas verunsichert, da die Blausäure ja angeblich schon in geringen Mengen giftig ist. Trotzdem wird bei bitteren Aprikosenkernen immer gesagt, die Verbindung dort wäre in geringen Mengen bedenkenlos.

Hat jemand von euch Erfahrung? Hat das mal wer ausprobiert? Und mit bitteren oder mit süßen Aprikosenkernen? Wie viele Kerne würdet ihr empfehlen?

ich hoffe wirklich, jemand kennt sich aus und kann mir helfen...

Liebe Grüße!

Offline SpinningJenny

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Antw:Mammatumor mit Aprikosenkernen behandeln?
« Antwort #1 am: 04.Nov.2017, 22:19:56 »
Huhu!

Ab zu einem guten TA und ggf. operieren.
Alles Andere ist doch Quark...
Und ja, Blausäure möchtest du deinem Kaninchen hoffentlich nicht verabreichen.


LG



Tanis, Elke, Mucki, Fluse, Bruno, Lotta, Tanis, Ziege, Charlie, Ivo, Johanna

Offline Rakete

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Antw:Mammatumor mit Aprikosenkernen behandeln?
« Antwort #2 am: 05.Nov.2017, 09:07:49 »
Wenn sie super fit ist, was spricht dann gegen eine Operation? Wie alt ist sie denn? Über 10 Jahre?

Ich würde mir unbedingt eine Zweitmeinung von einem anderen Tierarzt holen! Und einer, der sich sicherlich gut mit Kaninchen auskennt.

Wenn sie dauernd scheinträchtig ist, weiß ich nicht, ob das alleine durch den Mammatumor ausgelöst werden kann (da habe ich nun zu wenig Erfahrung). Ich würde da sicherlich auch noch die Gebärmutter in Betracht ziehen und untersuchen lassen. Vielleicht gibt es da noch mehr Baustellen, und diese Tumoren streuen dann öfters mal.

Offline milchglasarena

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Antw:Mammatumor mit Aprikosenkernen behandeln?
« Antwort #3 am: 05.Nov.2017, 13:17:33 »
Ab zu einem guten TA und ggf. operieren.


War ich schon und die hat ja abgeraten. Da meine Süße schon mindestens sieben ist (aus dem Tierheim) möchte ich ihr den Stress auch nicht antun. Bei dem Alter ist es wahrscheinlicher, dass sie die OP nicht überlebt, als dass sie von dem Tumor so bald stirbt. Vor allem ist es ja wahrscheinlich nicht mal ein bösartiger, was sich aus der Scheinschwangerschaft schließen lässt.


Ich möchte nur wissen, ob es hier Leute gibt, die mit alternativen Heilmethoden - wie eben Amygdalin, nicht Blausäure!!! - Erfahrung haben.

Grüße
« Letzte Änderung: 05.Nov.2017, 13:22:53 von milchglasarena »

Offline Rakete

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Antw:Mammatumor mit Aprikosenkernen behandeln?
« Antwort #4 am: 05.Nov.2017, 14:38:12 »
Keine Blausäure- Erfahrung, aber nebenbei bemerkt, ist jetzt 7 überhaupt noch kein so hohes Alter, dass man keine Narkose machen kann, sofern sie sonst gesund ist!

Zitat
Vor allem ist es ja wahrscheinlich nicht mal ein bösartiger, was sich aus der Scheinschwangerschaft schließen lässt.

Das hat keinerlei Zusammenhang. Gerade häufige Scheinträchtigkeit zeigt auf, dass hormonell eine Entgleisung statt findet. Was wiederum häufig zu Veränderungen an der Gebärmutter und im fortgeschrittenen Stadium zu Krebs führt, falls sie nicht schon kastriert sein sollte.

Offline Getorix

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Antw:Mammatumor mit Aprikosenkernen behandeln?
« Antwort #5 am: 05.Nov.2017, 14:57:15 »
Ab zu einem guten TA und ggf. operieren.


War ich schon und die hat ja abgeraten. Da meine Süße schon mindestens sieben ist (aus dem Tierheim) möchte ich ihr den Stress auch nicht antun. Bei dem Alter ist es wahrscheinlicher, dass sie die OP nicht überlebt, als dass sie von dem Tumor so bald stirbt. Vor allem ist es ja wahrscheinlich nicht mal ein bösartiger, was sich aus der Scheinschwangerschaft schließen lässt.

Ich kenne mich auch nicht aus mit Aprikosenkernebehandlungen. Amygdalin aus 1 Stück Aprikosenkern/kg Körpergewicht  dürfte einem Kaninchen nicht schaden. Pro bitterem Aprikosenkern kann bis zu 1 mg Cyanid im Körper entstehen.
Kaninchen vertragen im allgemeinen Amygdalin recht gut, die Blausäure entsteht im Körper so langsam, dass sie fast gleichzeitig im Körper wieder abgebaut wird. Fast alle Körperzellen enthalten in den Mitochondiren das Enzym Rhodanase, das die Blausäure entgiftet und abbaut. Ich kann mir daher ehrlich gesagt nicht ganz vorstellen, dass das Amygdalin  bei Kaninchen den Effekt hat, den du dir erhoffst.

Ein durchschnittleiches Kaninchen kann einige Aprikosenkerne einnehmen ohne vergiftet zu werden, aber ich würde aber sicherheitshalber nicht mehr geben als diese 1 Stück /kg Körpergewicht, da man ja doch nie weiss, ob man nicht ein Kaninchen hat, das besonders empfindlich ist.

Ich würde da auch besser nochmals eine Meinung einholen von einem anderen Tierarzt. "Mindestens sieben" alleine spricht nicht gegen eine Operation. Wenn das Tier super fit ist, kann man auch in dem Alter operieren.
Ich würd an deiner Stelle auch zu einem zweiten Tierarzt für eine Zweitmeinung. Und zusätzlich mal Blutwerte checken lassen. An den Blutwerten würde man erkennen, wenn mit den Nieren oder der Leber oder sonst ein schwerwiegendes organisches Problem vorliegt. Und wenn alles in Ordnung ist und sich auch nicht ausmachen lässt, dasss der Tumor gestreut hat (z.B. in Röntenbilder der Lunge), ist die Chance, dass das Kaninchen die Operation verkraftet und es ihr hinterher besser geht, weil ihre Hormone nicht mehr verrückt spielen, ziemlich gross.

Mein eigenes Weibchen wurde auch letztes Jahr im Alter von sieben Jahren kastriert, weil sie sehr oft scheinträchtig war und Nester baute und hat die Operation völlig problemlos verkraftet.

Dass es wahrscheinlicher ist, dass sie die OP nicht überlebt, stimmt für ein gesundes, altes Tier nicht. Abwägen soll man natürlich, ein sichtlich altes Tier mit lauter Altersbeschwerden würde ich auch nicht mehr operieren lassen und eine Operation ist ja auch tatsächlich mit viel Stress und Schmerzen verbunden fürs Tier. Aber wenn sie fit ist und die Prognose gut ist, würde ich es auf alle Fälle machen. Nicht alle Zwergkaninchen werden 12 Jahre alt oder älter, aber es ist durchaus im Rahmen des möglichen. Wenn sie jetzt erst 7 ist, könnte sie daher noch um die 5 Jahre leben.

Liebe Grüsse
Lina
« Letzte Änderung: 05.Nov.2017, 15:20:57 von Getorix »



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