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Themen

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Themen - SusanneG

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Kaninchen - Krankheiten / Fliegen im Kaninchenkäfig
Hallo, unsere beiden Teddyzwergkaninchen sind nachts in einem Käfig. Wir verwenden Hanf-Einstreu von Multifit. Darin wimmelt es plötzlich von ca. 1/2 mm großen Fliegen(?), insbesondere in den Bereichen, wo die Zwerge hin machen. Wir wechseln jetzt in kürzeren Abständen das Einstreu, werden die Fliegen aber nicht los. Hat jemand einen Tip, um die Fliegen los zu werden?
Vielen Dank für Tips!
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Kaninchen - Allgemein / Unberechenbare Häsin
Zu unserem Problem muß ich ganz kurz ausholen:

Wir haben uns im Oktober 2013 zwei Teddyzwerge von einer Züchterin geholt. Sie waren eine Häsin und ein Rammler und Halbgeschwister und unsere ersten Haustiere. Die beiden waren ganz liebe Seelen. Leider ist im April 2015 unser Homer verstorben. Da wir unsere Dotty nicht alleine lassen wollten, haben wir einen Rammler für sie gesucht und im Juni 2015 auch gefunden. Dann kam die große Sommerhitze und unser Tierarzt riet von einer Vergesellschaftung ab, da unsere Dotty „vollschlank“ war, trotz artgerechter Fütterung. Als wir die Vergesellschaftung endlich angehen wollten, wurde Dotty krank. Sie hatte einen Blasenstein. Wir haben mit ihr und um sie gekämpft. Mit allem Drum und Dran: Infusionen, Medikamente, Zufüttern, auch nachts. Letztendlich hat sich der Blasenstein vor den Harnweg gelegt, sodaß wir entscheiden mußten, ob wir sie einschläfern oder operieren lassen wollen. Wir haben uns Anfang Januar 2016 zu einer Operation entschieden, die Dotty aufgrund ihres Übergewichts leider nicht überlebt hat.

Nun war Sammy, der für Dotty gedachte neue Partner, immer noch alleine. Er hat seinen Kopf bzw. Charakter, ist aber dennoch ein ganz lieber Kerl. Er war am Anfang auch nicht einfach, ließ sich kaum anfassen und knurrte bei jeder Gelegenheit, aber mittlerweile haben wir uns zusammengerauft und er ist eine liebe Seele, die Streicheleinheiten einfordert, uns voll vertraut aber auch zeigt, wenn sie in Ruhe gelassen werden will.

Trotz unserer großen Trauer um Homer und um Dotty haben wir dennoch gleich eine neue Lebensgefährtin für Sammy (ist ein Kastrat, jetzt 1 ¼ Jahre alt) gesucht. In den letzten Wochen ist Sammy, der tagsüber frei in der Wohnung herumläuft (und stubenrein ist), immer inaktiver geworden, weshalb wir glücklich waren, als wir vor 8 Wochen endlich eine vom Alter her einigermaßen passende Gefährtin für ihn gefunden haben.

Die Häsin stammt von einer Hobbyzüchterin und wurde im Alter von 2 Jahren und nach 2 Würfen abgegeben, weil sie sich mit den anderen Häsinnen nicht vertragen hat. Sie sei eine ganz liebe und ruhige Häsin, die mit Rammlern gut zurecht kommt. Als wir sie uns angesehen haben, war es auch so.

Wir haben dann diese Häsin geholt und waren geschockt, als wir sie in ihr neues Heim, den Käfig in dem sie nachts sein sollte, aus der Transportbox entließen: sie war plötzlich nicht ruhig und lieb, sondern ging äußerst aggressiv auf uns los und fegte im Käfig herum. Sogar wenn man ihr Futter in den Käfig stellte, griff sie unvermittelt und pfeilschnell an. Sowas haben wir mit den bisherigen 3 Kaninchen nicht erlebt.

Wir vermuteten, daß sie verängstigt ist aufgrund der neuen Umgebung und daß sie sich erst eingewöhnen müsse. Ihr Verhalten wurde mittlerweile etwas zugänglicher. Mein Mann setzt sich sogar abends neben ihren Käfig, wo sie sich dann auf den Bauch oder auf die Seite hinlegt und mit aufgestellten Ohren kraulen läßt. Unterbricht er das Kraulen, kommt sie, schnuppert und stubbst meinen Mann an, was wir als Aufforderung weiter zu machen interpretieren, und läßt sich ganz entspannt mit nach hinten ausgestreckten Hinterläufen weiter streicheln.

Uns fällt auch auf, dass die Häsin sehr viel markiert. Sei es die Transportbox, sei es Futter, das man ihr hinhält und auch uns Menschen versucht sie zu markieren. Lassen sich daraus Schlüsse ziehen?

Eine Vergesellschaftung mit Sammy auf neutralem Terrain mit wildem Geraufe, einer noch nie erlebten Aggression der Häsin und einer blutenden Ohrenwunde bei der Häsin, haben wir abgebrochen. Die beiden haben sich ineinander verbissen und auf dem Boden gewälzt, sodaß wir schlimmes befürchteten.

Seitdem lassen wir sie schon zusammen, aber immer durch ein Gitter getrennt. Es gibt ja sehr viele widersprüchliche Tipps in Foren, wie eine Vergesellschaftung ablaufen soll. Wir wissen, daß es Aggressionen fördern soll, wenn man die Tiere durch ein Gitter voneinander trennt. Aber es gibt auch Menschen, die so eine Vergesellschaftung favorisieren und demzufolge ganz anderer Meinung sind.

Aber die Vergesellschaftung ist nicht mehr unser Hauptproblem und soll auch (vorerst) nicht Gegenstand der weiteren Diskussion sein. Unser Hauptproblem ist, daß sich die Häsin manchmal sehr zutraulich verhält, anscheinend Kontakt sucht, aber manchmal schlagartig austickt und uns angreift, was nicht nur zu blauen Flecken durch das Zwicken, sondern auch schon zu blutenden Wunden bei uns geführt hat. Die Häsin ist für uns absolut unberechenbar.

Stellt man ihr z. B. frisches Wasser in den Käfig, greift sie mal an, mal nicht.

Die Züchterin meint, sie hätte das bei der Häsin nur erlebt, als sie Junge hatte und riet, das Tier sterilisieren zu lassen, dann würde sich das geben.
Wir scheuen eine Operation, da wir damit das Leben der Häsin gefährden.

Trotz aller Geduld wollen wir aber keine Häsin, die ihre Aggressionen so unberechenbar auslebt.

Uns stellt sich die Frage, was wir tun sollen.
Die Häsin der Züchterin zurück geben (was uns angeboten wurde)?
Die Häsin unterwerfen, durch das Herunterdrücken des Kopfes oder durch das Drehen auf den Rücken? Wobei wir das ungern tun würden, weil das keinesfalls vertrauensfördernd sein dürfte.

Die dringend erforderlich Fellpflege haben wir bislang nicht gemacht, da wir angegriffen werden und die Häsin festhalten müßten. Wobei sie so wendig ist, daß uns das schwer fallen dürfte.

Was meint Ihr zu dieser Situation?
Wie kann man die Aggressionen in den Griff bekommen? Kann man sie überhaupt in den Griff bekommen?
Was sollen wir tun?
Die Züchterin hat uns kürzlich erneut zur Sterilisation geraten. Die Mutter der Häsin war bis zur Sterilisation auch aggressiv, ist aber seither lammfromm und verträgt sich mich dem Rudel. Kann das wirklich die Lösung sein?

Ungern möchten wir die Häsin der Züchterin zurück geben, da sie dort zwangsläufig alleine in einem sehr kleinen Käfig gehalten wurde.
Wir möchten der Häsin gerne noch weitere Chancen geben.

Könnt Ihr uns helfen?