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Thema: Gundels [Emmas, Lottas, Elkes] Kastration-Plädoyer für Weiberkastration (66961-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

Re: Gundels [Emmas, Lottas, Elkes] Kastration-Plädoyer für Weiberkastration

Antwort #225
Ich habe jetzt mal alle Seiten hurz überflogen was die Kastration beim Weibchen betrifft aber nichts gefunden oder überlesen! Was zahlt ihr denn so beim TA dafür? Meine TA meinte zwischen 120 Euro und 140 Euro, je nachdem was sie danach noch ggf. an Medikamenten verabreichen muß


Re: Gundels [Emmas, Lottas, Elkes] Kastration-Plädoyer für Weiberkastration

Antwort #227
 :o
Auf die Gefahr hin dass das in diesem Thread schon gefragt wurde (ich wollte jetzt ehrlich gesagt nicht alle 10 Seiten durchlesen  :-\)
Was sind die Anzeichen für eine Scheinschwangerschaft?

Ich wohn hier mitten auf dem Land und ich war bei drei Tierärzten bis es einer hinbekommen hat mein Männchen zu kastrieren (zwei haben behauptet er wäre ein Weibchen als ich ihn zum kastrieren gebracht habe).

Was kostet so eine Kastration für ein Weibchen?

Re: Gundels [Emmas, Lottas, Elkes] Kastration-Plädoyer für Weiberkastration

Antwort #228
Um Gottes Willen, ich hab den Beitrag erst jetzt gesehen und war richtig heftig schokiert, obwohl ich mich schon af das Schlimmste vorbereitet hatte...! -huch-

Ich glaub, ich bin eben zu einer von denen geworden, die eine Kastration bei Weibern auch aus augenscheinlich nichtigen Gründen unterstützt! Ich werde gleich mal einer Bekannten eine Kastration ans Herz legen, denn die hat auch leichte Probleme mit ihrer Häsin... wahnsinn ey...

Und ich bin froh, dass mein Muckelchen, bevor es zu mir kommt, auch noch kastriert wird!

Re: Gundels [Emmas, Lottas, Elkes] Kastration-Plädoyer für Weiberkastration

Antwort #229
Ich habe zwei Damen kastrieren lassen, weil sie sich immer gekloppt haben. Die jüngere war damals knapp 2, war einmal scheinträchtig, hatte keine Veränderungen, und die TÄ sagte, die OP war klasse, alles so schön gut zu sehen und so ein top fittes Tier. Die ältere war 6, hatte selten Scheinträchtigkeiten (so bis 1mal im Jahr), war immer schon recht zickig, in ihrer Jugend auch eine üble Spritzerin, hatte wenig Veränderungen (bischen Flüssigkeit) und war schwieriger zu operieren (ist aber auch kleiner).

Beide haben das gut überstanden, ohne Trichter oder sonstiges. Und leider hats nix geholfen, sie haben sich weiter übelst gekloppt (wobei, mir scheint, danach gings nur noch von der Jüngeren aus, vorher waren es erst 1 Jahr die ältere, dann 1 Jahr beide).

Man könnte denken, 300 Euro für die Tonne. Aber dennoch bin ich zufrieden, dass ich es hab machen lassen - und noch mal extra, nachdem ich das hier lese. Keine Scheinträchtigkeit mehr, zu mir und zum Kerl sind sie netter, und über alle die Probleme, die noch auftreten können, brauchen sich weder ich, noch die neue Besitzerin der Jüngeren (Sierra - Grüsse an Madita) noch irgendwelche Gedanken zu machen. Und die 150 euro pro Häsin hat man fix ausgegeben, wenn sie denn  mal tatsächlich Probleme kriegen würden. Also, ob die zu sparen wirklich sparen ist, wäre noch zu bedenken.. die ältere Häsin ist jetzt 9.

Re: Gundels [Emmas, Lottas, Elkes] Kastration-Plädoyer für Weiberkastration

Antwort #230
aus gegebenen Anlass:

war am Montag beim TA. Meine ersten Worte waren in etwa: Mein Kaninchen weibchen unkastriert verliert ab und zu einen einzigen Tropfen Blut. Beim Kontrollieren kann ich aber nichts finden.- Seine ersten Worte waren: Weibchen muss man nicht kastrieren. Der Ulltraschal ergab eine Veränderung und sie wurde heute mittag kastriert (5 Jahre alt) Als ich sie abholte, zeigte er mir eine Gebährmutter, die doppelt so groß wie normal und komplett wohl mit Blut gefüllt war. Der daumengroße Tumor war fast nebensächlich. Leute, ich bin mich gerade von dem Schreck am erholen. Sie war absolut normal, fidel, frech, neugierig hat richtig gut gefressen....nur ganz wenige einzelne Tropfen Blut waren mein einzigster Hinweis. Wäre sie noch draußen gewesen, hätte ich es nie bemerken können. Heute als ich nach der OP ihr ein schönes Plätzchen machen wollte, musste ich die Hasenhöhle (ein kleiner Einbauschrank) verrücken - kurz - hatte ich gestern auch gemacht zum grundreinigen - und finde heute mittag eine große Lage Blut.......Leute, das war alles haarscharf.....und ich bin der festen Überzeugung, Weibchen kastrieren zu lassen, so früh wie es geht....denn dass hier war nur unglaubliches Glück.

LG Caruso  (Snoopi schläft sich im Kreise ihrer Lieben aus und hat sogar schon fast gefressen)
Und dann denke ich immer wieder an die netten Familien mit ihren kleinen Kindern, die im Zoogeschäft vor den Kaninchen stehen und bestenfalls ein zweites Weibchen "kaufen" möchten, weil die Kastra beim Männchen ja zu teuer ist..........

Antw:Gundels [Emmas, Lottas, Elkes] Kastration-Plädoyer für Weiberkastration

Antwort #231
Die Bilder sehen erschreckend aus Jenny... Eine war ja so groß wie das Kaninchen selbst... Konnte  die Arme mit den ganzen "Bällen" überhaupt bewegen? Das muss ja mega schwer gewesen sein.

Mein Weibchen musste ich damals auch kastrieren lassen. Total Agressiv gewesen. Da ich die 2 dann eh wieder hätte neu zusammenführen müssen, habe ich sogar (gottseidank hab ich das nicht gemacht) über eine Abgabe nachgedacht. Ich war Krank (nicht gerade dolle Chemo) und hatte einen Termin zur Reha...Nennt es egoistisch, mein Böckchen allein ließ sich eben besser zur Pflege unterbringen.... Irgendwann habe ich dann meinem Namen alle Ehre gemacht und rambazamba veranstaltet.... Ich bin nämlich immer (nur wenn man mich in eine Ecke schiebt in die ich nicht hingehöre) auf Krawall gebürstet. Und das bin ich wenn mir mangelnde Pflege meiner Tiere unterstellt wird. Jetzt ist eins Tod und ich soll schuld sein und das andere weg.... und das nur weil ich jemandem vertraut habe, der sich n u r mal das Böckchen anschauen wollte um dann zu entscheiden ob oder ob nix mehr möglich ist. Aber warum sollte man auch auf mich hören. Das arme Männlein sollte nicht mehr operiert werden. Naja ... und ob das Weibchen mir je verzeihen kann weiß ich auch nicht.

Ich lass meine 2 auch nur wieder kastrieren wenn da Krieg anfängt. Aber bisher gab es noch keinen (sind ja auch erst gut 14 Tage bei mir)

Gibt es denn sowas wie eine Vorsorgeuntersuchung? .... Da ich ja beschlossen hab jetzt alle 6 Monate zu gehen, könnte man doch gleich nen US machen oder?

Antw:Gundels [Emmas, Lottas, Elkes] Kastration-Plädoyer für Weiberkastration

Antwort #232
Hallo,

wollte mich auch nur nochmal für eine Kastration aussprechen.
Habe bei meiner Kaninchendame, sehr kleine Köttel festgestellt und sie drangsalierte immer wieder im Frühjahr unseren damaligen Rammler.
Ultraschall ergab eine vergrößerte Gebärmutter und ich habe sie mit 8 Jahren noch kastrieren lassen, obwohl ich echt sehr viel Angst davor hatte, wegen wieder fressen etc.

Aber es ist alles gut gegangen.... Klar war es anstrengend, sie am Anfang ständig zu päppeln, zu hoffen und zu bangen, aber es hat sich gelohnt. sie hat es auch mit 8 Jahren geschafft und es geht ihr wieder richtig gut.......

Ich würde es immer wieder machen und habe jetzt auch bei der Wahl meiner neuen Kaninchen als einzige Voraussetzung gesagt, das Weibchen soll kastriert sein :-)

Also ich kann es echt nur jedem Raten, wenn man nur den geringsten Verdacht hat, das was nicht stimmen könnte, z.b. bei richtiger Fütterung zu kleine Köttel....

LG Josi

Antw:Gundels [Emmas, Lottas, Elkes] Kastration-Plädoyer für Weiberkastration

Antwort #233
Hallo,

ich hab nur eine grundsätzliche Frage.
Meine Häsin wird am Sa. kastriert, da Sie oft  Scheinschwanger wird und meinen Jungs ziemlich auf den Geist geht.  ::)

Ich nehme mal an, das ich die drei dann erst einmal trennen muss. Einen Teil des Geheges werde ich dann für die Häsin umbauen, bzw einen Stallteil, ich kann die ja "absperren".
Wohl fühl ich mich dabei aber nicht.. na ja..

Wie lange muss Sie denn alleine sitzen? Ich würde ja jetzt 1 Woche sagen oder?

Liebe Grüße,

Julia

Antw:Gundels [Emmas, Lottas, Elkes] Kastration-Plädoyer für Weiberkastration

Antwort #234
Hallo Flusenhase,

ich würde sie erstmal zu den Jungs setzten und sehen wie die Tiere aufeinander reagieren. Wenn auch nur einer der Jungs zu aufdringlich wird der Dame gegenüber würde ich sie trennen - aber erst dann. Bei meinen Weiberkastras musste ich auch keine Trennung durchführen. Es besteht halt die Gefahr wenn man sie ein paar Tage trennt, dass es dann doch mal kurzfristig zu Reibereien kommt. Die Dame sollte sich wohl fühlen in Gegenwart der Jungs, nicht gejagt oder berammelt werden. 

LG
MauseSchaf
Weh dem Menschen, wenn nur ein einziges Tier im Weltgericht sitzt.

Christian Morgenstern

Antw:Gundels [Emmas, Lottas, Elkes] Kastration-Plädoyer für Weiberkastration

Antwort #235
Hallo,

danke für deine Antwort.
Aufdringlich ist eher Sie und das Gehege ist sehr groß.
Da sie schlecht geferssen hat und es ihr den ersten Tag überhaupt nicht gut ging, da die Gebärmutter doch etwas verändert war, habe ich Sie doch trennen müssen, um die Nahrungsaufnahme gegenzu kontrollieren. Nach gabe von Critical care fraß Sie dann gegen Mitternacht alleine. Sie fror nur tierisch. Wie ich nach meiner Op :D
Aktuell bekommt Sie noch Novalminsulfon alle 8 Stunden. Heute früh noch. Heute abend ggf. nach Zustand.
Aktuell geht es ihr nun wieder ganz gut. Sie trägt einen kleinen babybody den Sie anlässt. Scheint Sie absolut nicht zu stören. Sieht eigentlich voll süß aus.  :P Hab das Ding so umgenäht das es nur die Naht abdeckt und sie sich weiterhin unten rum putzen kann.

Sie ist munter. Meine TA meinte wenn man ganz sicher gehen möchte das bei der Naht nichts schief geht, soll ich doch bis Sa. noch mit dem dazu setzen warten. Es ist halt doch eine mega OP.
Ich denke das es dann doch kurzzeitig zu einem gejage kommen wird seitens meines alten Burschen dem anderen ist das absolut "hupe".
In 14 tagen gehts dann zum Fäden ziehen.



Antw:Gundels [Emmas, Lottas, Elkes] Kastration-Plädoyer für Weiberkastration

Antwort #236
Unsere Weiber waren am Tag nach der OP auch noch etwas zurückhaltender mit dem futtern (aber sie haben gefressen) und gefroren haben sie auch. Haben ihnen noch Rotlicht angeboten was sie dankend angenommen haben. Gerade wenn man häufiger Novalgin gibt, kann die Temperatur ein wenig niedriger sein. Das kommt halt vom Novalgin. Aber das wird ja nach und nach reduziert, gerade wenn die Damen alleine sitzen und dadurch eh nicht so viel in Bewegung sind (dann weniger Schmerzen). Muss man halt genau beobachten wie oft man das gibt. Man muss die Tiere nicht zu oft damit versorgen, denn dann kommen sie eher auf die Idee komplett ohne Leiden zu sein und machen vllt. Sprünge oder Bewegungen die doch noch nicht so optimal für den Heilungsprozess sind. Natürlich sollte kein Tier unnötig Schmerzen haben, also auch nicht zu knauserig mit der Novalgin-Gabe sein. Ein gesundes Mittelmass ist hier geragt :D


Sonst klingt aber doch alles soweit gut :) Gute Besserung die süsse Maus!


LG
MauseSchaf
Weh dem Menschen, wenn nur ein einziges Tier im Weltgericht sitzt.

Christian Morgenstern

Antw:Gundels [Emmas, Lottas, Elkes] Kastration-Plädoyer für Weiberkastration

Antwort #237
Ich denke auch, aktuell habe ich eien zweimalige Novalgingabe. Morgens bevor ich arbeiten gehe und abends. Reicht vollkommen. Sie frisst gut.
Ich könnte sie auch wieder zusetzen, bin mir aber unschlüssig aufgrund der Gehegegröße - was meinst du?