Zum Hauptinhalt springen
Thema: Gundels [Emmas, Lottas, Elkes] Kastration-Plädoyer für Weiberkastration (66979-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

Re:Gundels Gebärmutter-Plädoyer für Weiberkastration

Antwort #25
 :o Oh je, die Bilder sehen ja gruselig aus !!  -huch-

Ich werde jetzt auch nicht mehr länger zögern und meine Kleine (ca. 6-7 Monate alt) kastrieren lassen. Denn sie war dieses Jahr auch schon 2 Mal scheinschwanger und jedesmal einigermaßen agressiv Charly gegenüber.  :-\

Eine Frage habe ich jedoch vorher noch: Muss ich sie nach der OP erstmal trennen ? Und falls ja, wie lange ungefähr ?

LG Kristin
Meine beiden Süssen:

Re:Gundels Gebärmutter-Plädoyer für Weiberkastration

Antwort #26
Hi!

Meine Weiber, die ich kastrieren liess, waren zum Zeitpunkt der OP eh grade alleine, aber ich würde schauen, dass die Dame auf keinen Fall vom Partner genervt oder bedrängt wird.
Ist der Partner ganz lieb und ruhig, würd ich sie direkt nach der Op wieder zusammen setzen und gut beobachten, ob er sie nervt. Ist der Partner ungestüm, würde ich ihr 3-7 Tage, je nach Genesungsverlauf, alleine Ruhe gönnen.

LG,
Jenny



Tanis, Elke, Mucki, Fluse, Bruno, Lotta, Tanis, Ziege, Charlie, Ivo, Johanna

Re:Gundels Gebärmutter-Plädoyer für Weiberkastration

Antwort #27
Hi Jenny !

Also Charly gehört eigentlich eher zu der ruhigen Sorte Kaninchen...  ;) Dann werde ich sie danach zusammensetzten, aber trotzdem beobachten.

Vielen Dank !  -anbet-

LG Kristin
Meine beiden Süssen:

Re:Gundels Gebärmutter-Plädoyer für Weiberkastration

Antwort #28
Huhu,
danke an Jenny, für diese Geschichte....
Wir haben vor kurzem unsere Tammy kastrieren lassen (müssen), aufgrund von "Schatten" auf dem Röntgenbild. Die Kleine atmete lediglich etwas heftiger, war nie scheinträchtig.
Sie bekam zuerst das homöopathische Mittel "Metrovetsan", es fördert u.a. die Durchblutung der weiblichen Geschlechtsorgange.
Da sich aber nichts änderte, Tammy aber verstärkt atmete, wurde sie kastriert.....wir durften anschließend die Gebärmutter bewundern....

....sage und schreibe 400 Gramm schwer -huch-

Nun stehe ich mit meiner Jacky wohl vor einem ähnlichen Problem. Jacky wurde bereits geröngt, fast alles ok, außer einer Art "Bogen" vor der Blase, was sich allerdings beim Ultraschall als nichtig erwies. Zudem wurde ein großes Blutbild gemacht, auch alle Werte top i.O.

Trotzdem meint meine TÄ, dass Jacky evtl. kastriert weren müßte, ihr Bauch ist immer leicht prall, ok, sie hat auch ein wenig Übergewicht und das schon länger.
Ich habe vor einem Jahr leider eine Häsin durch ne Kastra verloren...und habe nun echte Angst, dass Jacky auch kastriert werden muß :-\

Was meint ihr? Würde man nicht im Blut evtl. Entzündungen feststellen müssen, oder ist das keine Garantie???

LG Claudia
Du kannst nicht alle Tiere der Welt retten, aber Du kannst die Welt eines Tieres retten

Re:Gundels Gebärmutter-Plädoyer für Weiberkastration

Antwort #29
Hi Claudia!

Ich würde auf den Rat der TÄ hören und kastrieren lassen. Ob immer und unbedingt das Blutbild da Aufschluss gibt, glaube ich nicht, weiss es aber nicht genau.

LG,
Jenny



Tanis, Elke, Mucki, Fluse, Bruno, Lotta, Tanis, Ziege, Charlie, Ivo, Johanna

Re:Gundels Gebärmutter-Plädoyer für Weiberkastration

Antwort #30
Huhu Jenny,
Zitat
Ich würde auf den Rat der TÄ hören und kastrieren lassen.


Das Problem ist nur, dass sie wegen ihrer Krankheit (Darmkeime und -zig TA-Besuche wegen Zähne) ziemlich angeschlagen ist.....
...zudem weiß ich ihr Alter nicht....sie ist ein Fundtier und scheint meiner Meinung nicht mehr die Jüngste zu sein :-\

Werd nächste Woche nochmal alles in Ruhe mit der TÄ besprechen. Möchte meine Süße ja auch nicht gefährden...so oder so nicht....
LG Claudia
Du kannst nicht alle Tiere der Welt retten, aber Du kannst die Welt eines Tieres retten

Re:Gundels Gebärmutter-Plädoyer für Weiberkastration

Antwort #31
Huhu!

Achso, ok, blöde Situation. Ich hoffe, Deine TÄ ist supergut und entscheidet mit Dir zusammen zu ihrem Wohl.  :)

LG,
Jenny



Tanis, Elke, Mucki, Fluse, Bruno, Lotta, Tanis, Ziege, Charlie, Ivo, Johanna

Re:Gundels Gebärmutter-Plädoyer für Weiberkastration

Antwort #32
liebe leute,
ich bin immer noch ganz baff von den fiesen fotos. jetzt überlege ich tatsächlich, ob ich otih nich auch lieber kastrieren lassen sollte, wo feline es so gut überstanden hat.
otih is ca 2x im jahr scheinträchtig, einmal im frühjahr und einmal im herbst.
aus euren beiträgen habe ich geschlossen, dass man besser kastrieren lassen sollte, wenn bereits scheinträchtigkeiten aufgetreten sind.
otih wird im sommer 5, is das risiko einer OP in dem alter hoch?

LG,
christina

it is written in the stars above

Re:Gundels Gebärmutter-Plädoyer für Weiberkastration

Antwort #33
Huhu!

Nicht höher als mit 2 oder 3, meiner Ansicht nach. Gundel ist jedenfalls 5.

LG,
Jenny



Tanis, Elke, Mucki, Fluse, Bruno, Lotta, Tanis, Ziege, Charlie, Ivo, Johanna

Re:Gundels Gebärmutter-Plädoyer für Weiberkastration

Antwort #34
Huhu!
Wollte unsere Erfahrungen auch gerne dazu beitragen.
Unsere Lucky kriegte mit einem mal Durchfall. Mein damaliger TA hat gegen alles gespritzt was er hatte . Als dann nach 4 Wochen (ich um ein paar Hundert Euro ärmer, da ich fast täglich da aufgeschlagen bin...), Blut hinzu kam wußte er nicht mehr weiter. Leider war ich zu unerfahren um eher eine 2. Meinung einzuholen. Aber ich habe mittlerweile dazugelernt!
Ich dann sofort eine neue TÄ gesucht und gleich hin. Lucky wurde geröngt und man hat was gesehen. Also wurde sie aufgemacht. Rausgekommen ist, dass ihre Gebärmutter deutliche Veränderungen und eine Entzündung vorwies, sowie eine Zyste am Eierstock die (ich habs gesehen) so groß war wie ein Tischtennisball. Die TÄ meinte sowas hätte sie noch nie gesehen.
Sie war in ihren fast 6 Jahren nicht einmal Scheinschwanger!
Leider hatte sie 2 Tage nach der OP ein e.C. "Anfall", der so schlimm war, dass wir sie nur noch erlösen konnten.
Ich wollt damit sagen, dass u.U. sowas auch vorkommen kann auch wenn sie nie Scheinschwanger waren.
Deswegen hab ich auch nicht sehr lange überlegt als die Frage aufkam Maja kastrieren zu lassen.

LG,
Jessy

Maja & Muck

Re:Gundels Gebärmutter-Plädoyer für Weiberkastration

Antwort #35
Hallo Kerstin
Meine Smocky musste ca.10 Tage ohne ihren Herbie sein.Sie sollte absolute Ruhe haben.
Sie sollte auch nicht zuviel herumspringen.Trennen musste ich sie auch, weil Smocky
so gerne gebuddelt hat, durfte also nicht ins Gehege. ::)

Nach dem Fäden ziehen, habe ich sie 2-3 Tg. auf Handtücher gesetzt,
damit sich nichts in die kleinen Stellen setzten konnte, wo die
Fäden sassen.Danach konnte sie wieder raus. -mosh-

LG Geli

Re:Gundels Gebärmutter-Plädoyer für Weiberkastration

Antwort #36
Huhu!

Wenn der Tierarzt mit selbstauflösenden Fäden im Unterhautrgewebe näht, muss man weder Fäden ziehen, noch läuft man Gefahr, dass die Häsin es von selber tut :)

LG,
Jenny



Tanis, Elke, Mucki, Fluse, Bruno, Lotta, Tanis, Ziege, Charlie, Ivo, Johanna

Re:Gundels Gebärmutter-Plädoyer für Weiberkastration

Antwort #37
Hi,

ich hab den Thread leider erst gerade gesehen und muss sagen ich bin wie alle anderen geschockt.  :o

Wenn solche Veränderungen schon bei 2 Scheinträchtigkeiten im Jahr entstehen können, dann will ich nicht wissen wie unsere Bunny ihre Gebärmutter aussieht.
Bunny war im letzten Jahr bereits ca. 7 mal und dieses Jahr schon 3 mal scheinschwanger.
Ich habe mich mittlerweile auch für eine Kastra entschieden nur hab ich noch eine wichtige Frage.

Ich hatte schon in einem anderen Thread gefragt, aber leider keine Antwort dazu bekommen.
Ist eine Injektionsnarkose zwingend gefährlicher als eine Gasnarkose?

LG PüLo

PS: Schön das es Gundel wieder gut geht!

Re:Gundels Gebärmutter-Plädoyer für Weiberkastration

Antwort #38
hallo,

schön, dass gundel alles gu überstanden hat. die fotos sehen ja wirklich erschreckend aus... :-[

trotzdem sehe ich gerade in allzu "vehementen kastrationsvertretern" auch eine gewisse problematik. meiner ansicht nach muß nicht (wie oft beschrien wird) jede häsin kastriert werden, nur weil sie einmal im jahr scheinschwanger wird. eine vorsorgliche kastration bei weibchen halte ich persönlich für risikoreich und umstritten.

natürlich ist eine weiberkastra bei dauernder scheinschwangerschaft, auffälligem verhalten oder deutlichem krankheitbild unumgänglich und sinnvoll. dennoch sollte man davon abstand nehmen unnötig panik zu verbreiten. nicht jede häsin leidet zwangsläufig irgendwann an solchen krebsgeschwüren, zysten oder ähnlichem. deshalb halte ich auch nichts davon, dass manche vereine grundsätzlich dazu raten den eingriff bei häsinnen durchführen zu lassen.
das sollte individuell abgewogen werden.

lg,
sandra

Re:Gundels Gebärmutter-Plädoyer für Weiberkastration

Antwort #39
Hi !

Lucy wurde heute kastriert. Sie ist ca 6-7 Monate alt und war jetzt dreimal scheinschwanger.  Als ich sie eben abgeholt habe, sagte mir die Arthelferin, dass ihr Gebärmutter auch schon leicht verändert war und Zysten aufwies.  -huch-

Also ich bin froh, diesen Schritt gemacht zu haben. Wer weiß, wie es sonst mit ihr geendet hätte, da die Gebärmutter jetzt schon Veränderungen aufwies.  :-\

LG Kristin
Meine beiden Süssen:

Re:Gundels Gebärmutter-Plädoyer für Weiberkastration

Antwort #40
Hi,

zu der Frage:
Zitat
Ist eine Injektionsnarkose zwingend gefährlicher als eine Gasnarkose?


bekommst du ein Jein. Wenn bei der Injektionsnarkose alles genau passt, ist sie auch ok. Das Problem dabei ist nur, es genau "passend" zu machen:

- Injektionsnarkose: Ausgehend vom Gewicht des Tieres wird die Menge des Narkosemittels berechnet. Dann wird dieses (einmalig) verabreicht. Probleme, die auftreten können: Ist die berechnete Menge zu hoch, kann man nichts mehr ändern - das Zeug ist drin. Wenn die Menge zu niedrig ist, muss nachgespritzt werden - aber je geringer die Dosis, desto schwieriger zu dosieren.

- Gasnarkose: Das Tier wird per Narkosegas betäubt, welches permanent zugeführt wird. Dadurch lässt sich die Dosierung sehr genau abstimmen - ist das Tier zu tief oder zu wenig betäubt, "dreht" man die Leitung einfach noch ein bisschen auf oder zu - durch die geringe Dosis, die pro Sekunde in die Lunge strömt, sind Fehler gut und vor allem schnell auszugleichen, und es kann nicht so viel dabei passieren.

Ich hoffe, alles richtig erklärt zu haben - ohne medizinische Ausbildung kann ich nur weitergeben, was ich gelesen habe :)

Fazit: Wenn der TA wirklich sehr fähig ist, ist auch das Risiko bei einer Injektionsnarkose relativ gering. Noch geringer ist es auf jeden Fall bei einer Gasnarkose, aber wenn ich die Wahl hätte zwischen einem guten TA mit Injektionsnarkose und einen schlechten mit Gas, würde ich ersteren wählen. Denn die OP ist ja auch noch zu machen *g*

Gruß, vogel

Re:Gundels Gebärmutter-Plädoyer für Weiberkastration

Antwort #41
hallo,

meine ärztin macht bei kastrationen generel eine injektionsnarkose. wie vogel schon sagte, ein fähiger tierarzt kann damit umgehen. außerdem gibt es mittlerweile auch bestimmte narkosemittel, gegen die im notfall ein so genanntes "antidot" gegeben werden kann, welches die narkose aufhebt.

bei einer gasnarkose muß das tier ja vorher auch ruhig gestellt werden, damit die gasnarkose überhaupt eingeleitet werden kann.

richtig gemacht ist also beides unproblematisch und die gasnarkose allein ist kein kennzeichen für einen gten oder schlechten TA.

lg,
sandra

Re:Gundels Gebärmutter-Plädoyer für Weiberkastration

Antwort #42
Hallo,

habe die Joy auch erst letzten Montag nochmal von meiner TÄ checken lassen, ob sie Scheinschwanger ist, weil sie immer extrem viel buddelt - ist sie zum Glück bis jetzt noch nicht, werde aber auf jeden Fall immer ein Auge drauf behalten!

@Jenny: Hast Du noch ein Bild von der fitten Gundel? Auf dem Bild von ihr in Narkose tut sie mir richtig leid...  :-\ Zum Glück war's besser für sie!

Liebe Grüße, anna
Gib jedem Tag die Chance, der Schönste Deines Lebens zu werden! (Mark Twain)

Re:Gundels Gebärmutter-Plädoyer für Weiberkastration

Antwort #43


Hi Anna,

hier ein Gundel-Foddo vom 18. diesen Monats:

 



:D ;D


Schön' Gruss,

- Michael


Re:Gundels Gebärmutter-Plädoyer für Weiberkastration

Antwort #44
Oh ja, die sieht echt wieder fit aus  -verliebt-

Gib jedem Tag die Chance, der Schönste Deines Lebens zu werden! (Mark Twain)

Re:Gundels Gebärmutter-Plädoyer für Weiberkastration

Antwort #45


..hab noch eins (ist das letzte in diesem Thread, versprochen ;~)))  ):




-engel-,

- Michael


Re:Gundels Gebärmutter-Plädoyer für Weiberkastration

Antwort #46
Warum? Bilder sind doch immer toll! Aber was hat Gundel am Hals? Das hab ich auf dem anderen Bild garnicht so erkannt. Das hat aber nichts mit der OP zu tun, oder?
Gib jedem Tag die Chance, der Schönste Deines Lebens zu werden! (Mark Twain)

Re:Gundels Gebärmutter-Plädoyer für Weiberkastration

Antwort #47
Huhu
@die.anna ich denke, das, was da bei Gundel am Hals "hängt", ist einfach eine Wamme
Gruß
Belinda

Ein Tier zu verlieren bedeutet nur, dass jemand liebendes im Himmel auf dich wartet.

Re:Gundels Gebärmutter-Plädoyer für Weiberkastration

Antwort #48
Achso, die ist aber riesig...  :) Ich kenne die nur höher sitzend  ;)

Aber dann ist das je nichts Schlimmes, danke für die Info  :D
Gib jedem Tag die Chance, der Schönste Deines Lebens zu werden! (Mark Twain)

Re:Gundels Gebärmutter-Plädoyer für Weiberkastration

Antwort #49
Huhu!

Jo, is ne Wamme. Auf dem 2. Bild sieht man, finde ich, wie dünn sie jetzt ist. Vor der OP dachten wir, sie wäre total dick geworden, weil sie so ein dickes Schwabbelbäuchlein hatte, aber das kam von der Riesengebärmutter. Wegen der Wamme sass sie auch 2 Jahre im TH, weil sie so "hässlich" ist.  :-\

LG,
Jenny



Tanis, Elke, Mucki, Fluse, Bruno, Lotta, Tanis, Ziege, Charlie, Ivo, Johanna