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AutorThema: Behandlung von Mittelohrentzündung - Erfahrungsberichte  (Gelesen 3427 mal)

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RatzFatz

  • Gast
Hallo,

eines meiner aktuellen Pflegetiere hat beidseitig eine Mittelohrentzündung.

Auf dem Röntgenbild ist deutlich zu erkennen, daß die eine Seite komplett zugeschwollen ist - es sind keine Luftkammer merh zu erkennen. Bei dem anderen Mittelohr ist eine nich ganz so schlimme Anschwellung zu sehen. Ein wenig Luft gab es dort noch.

Die TÄ machte recht wenig hoffnung, daß die Schwellungen wieder ganz zurück gehen da das wohl recht lange unbehandelt gewesen ist.

Zudem hatte das Tier Milbenbefall als es zu mir kam - auch in den Ohren.

Die Häsin hielt den Kopf arg schief als sie zu mir kam, ein Ohr ist koplett zur Seite geknickt.

Nach einer Woche Behandlung mit Baytril (AB) und Metacam ist das Köpfchen ab und an etwas gerader (meine ich jedenfalls) aber das eine Ohr weiterhin stets abgeknickt. Im Gegensatz zu vorher scheint mir die Häsin schmerzfrei zu sein, auch Juckreiz hat sie offenbar keinen mehr.

Meine Frage:
- noch weiter mit AB behandeln?
- AB wechseln oder gar auf Pennicilin wechseln?
- garnicht weiter behandelns da aussichtslos?

Cora vorgestern


LG
Annika

benliz

  • Gast
Re: Behandlung von Mittelohrentzündung - Erfahrungsberichte
« Antwort #1 am: 03.Mai.2010, 13:13:55 »
Hallo Annika,
habe gerade nicht viel Zeit.

Jonny hatte ebnfalls eine beidseitige eitrige MOE, die Bulla war auf beiden Seiten verschattet.
Der Abstrich vom Eiter brachte kein Ergebnis, er war steril.

Baytril hat bei uns die Lage verbessert, aber restlos hat es nicht geholfen.
Wir sind dann auf Penicillin umgestiegen (Convenia) Nach 8 wöchiger Bahndlung war kein Eiter mehr sichtbar und beide Seiten des MO wieder gut belüftet und nicht mehr verschattet.

Ich würde falls Eiter im aüßeren Gehörgang ist, einen Abstrich veranlassen. Es sollte nur etwas ins Ohr gegeben werden, wenn das Trommelfell noch intakt ist. Das ist sehr wichtig. Ich habe nur mit Kochsalzlösung gespült, da das Trommelfell nicht einsehbar war.
Ich würde das auch nicht einfach so lassen, das geht gar nicht. -dagegen-

Wichtig ist jetzt eine konsequente Behandling der Milben, die ja gerne MOE's verursachen und die Weiterführung der Behandlung der MOE bis die Bulla frei ist. Ich würde ein Penicillin in Erwägung ziehen.

LG
Brigitte

RatzFatz

  • Gast
Re: Behandlung von Mittelohrentzündung - Erfahrungsberichte
« Antwort #2 am: 03.Mai.2010, 14:04:04 »
Hallo Brigitte,

vielen Dank für die Antwort.

Eiter gibt es offenbar keinen. Die Ohren wurden unter Sedierung gesäubert und Zeug für einen Abstrich gab es wohl nicht.

Hmm... die TÄ hatte mir Floxal mitgegeben. Damit habe ich auch fleissig behandelt. Ich hoffe also, dass das Trommelfell okay ist.

Milben werden natürlich weiter behandelt. Das steht garnicht zu Diskussionen.

Ich werde die TÄ also auf jeden Fall auf Penicillin ansprechen. Bisher habe ich damit, bei akuten Entzündugen, auch immer sehr gute Erfahrungen gemacht.

8 Wochen  -huch- habt ihr inzwischen immer wieder Rö-Bilder zum Vegleicht gemacht oder woher wusstet ihr, daß die Entzündung komplett weg ist?

Das Knickohr bei Cora könnte auch nach erfolgreicher Behandlung so geknickt bleiben. Oder wird sich das auf jeden Fall wieder aufrichten?

LG
Annika


Offline Himbeere

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Re: Behandlung von Mittelohrentzündung - Erfahrungsberichte
« Antwort #3 am: 03.Mai.2010, 18:17:16 »
Bei uns ist es lange her. Wir haben damals noch Cortison-Ohrentropfen (ich meine es war Prednisolon) dazu bekommen, das sollte die Entzündung hemmen. Welches AB verwendet wurde, wieß ich jetzt leider nicht mehr. Es wurde relativ schnell besser, allerdings haben wir es auch relatriv früh gemerkt.

Soweit ich weiß, ist Baytril ein Gyrasehemmer, so wie auch Floxal, ich sehe da nicht so viel Sinn, lokal und oral mit einem und dem selben AB zu behandeln.

Ich würde aber auch klären, ob überhaupt noch was da ist.? Du schreibst, daß die Symptome besser wurden und sie keinen Juckreiz mehr zu haben scheint. Daß sie nach einer Mittelohrentzündung, die zu spät behandelt wurde Folgeschäden hat wäre durchaus möglich, deshalb vielleicht das Knickohr.?

dafi

  • Gast
Re: Behandlung von Mittelohrentzündung - Erfahrungsberichte
« Antwort #4 am: 03.Mai.2010, 19:25:02 »
Hallo Annika,

hatte Cora nicht auch noch Augentropfen ins Ohr bekommen? War das vielleicht Cortison?

Aber selbst wenn: Ich würde nach einer Woche nicht aufgeben, definitiv!

Viel Glück der kleinen Cora weiterhin!

Liebe Grüße
Dagmar

Offline Baylie

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Re: Behandlung von Mittelohrentzündung - Erfahrungsberichte
« Antwort #5 am: 03.Mai.2010, 20:59:58 »
Huhu,

das Kaninchen von meiner Freundin hatte mal eine Mittelohrentzündung und soweit ich das richtig in Erinnerung habe, wurde die mit Penochron und AB behandelt, damit wurde es besser. Frag mal Deinen Tierarzt wegen Penochron.

Gruß Baylie

benliz

  • Gast
Re: Behandlung von Mittelohrentzündung - Erfahrungsberichte
« Antwort #6 am: 04.Mai.2010, 10:06:14 »
Hallo,
auch wenn kein Eiter im äußeren Gehörgang festgestellt wurde, kann trotzdem welcher im Mittelohr sitzen. Bakterien und Keime gelangen dann über die Eustachische Röhre (Verbindung zwischen dem Nasenrachen und der Paukenhöhle) ins Mittelohr.

Wir haben natürlich mit Röntgenaufnahmen kontrolliert, ob das Convenia anschlägt. Außerdem wurde der Eiter im äußeren Gehörgang immer weniger.

Ob das Knickohr bei deiner Kora bleibt, kann ich nicht sagen. Meistens ist es aber so, dass die Tiere schmerzbedingt die Ohren zurück oder runter klappen. Jonny ist halt ein Schlappi, der legte die Ohren immer zurück.
Ich hätte das Sekret aus dem Ohr, auch wenn augenscheinlich kein Eiter vorhanden war, im Labor untersuchen lassen. Hat man es zumindest angefärbt und miskroskopisch untersucht?

Annett (nettimaus) hat sehr viel Erfahrungen mit Otits und hat mir damals auch manch praktischen, hifreichen Tipp gegeben. Vielleicht kannst du sie im KS mal anschreiben. Mir hat sie sehr geholfen.

Du bekommst noch ne PN von mir.

Alles Gute für Cora  -knutsch-

LG
Brigitte

RatzFatz

  • Gast
Re: Behandlung von Mittelohrentzündung - Erfahrungsberichte
« Antwort #7 am: 04.Mai.2010, 14:03:44 »
Hallo,

nachdem die 1. behandelne TÄ ja der Ansicht war, daß eine Behandlung, wenn nach 10 Tage keine Besserung eintritt, nicht mehr erfolgsversprechend ist, war ich gestern in der Tierklinik um eine 2. Meinung ein zu holen.

Prima-  die 1. und 2. Wahl meiner bevorzugten Tierärztinnen waren nicht da. Also kam ich zu einer TÄ, die ich bisher nur ein mal gesehen habe und ... naja.

Sie schiebt die Kopfschiefhaltung, die ich gestern garnicht so gravierend fand, nicht auf eine Mittelohrentzündung. Auch wenn diese vorläge, würde sie diese nicht als Ursache ansehen.


Die TÄ, die Cora als erstes behandelt hat, hat das Blut auf E.C. Erreger untersuchen lassen. Das Ergebnis war ein Titer von 1:320 - ich find ihn niedrig, die TÄ fand ihn niedrig und wir haben eine akuten Schub ausgeschlossen. Daher wurde die Behandlung der Mittelohrentzündung (die gem. Rö-Bild vorliegt) begonnen und E.C. ausser Acht gelassen.

Die TÄ gestern geht ganz sicher davon aus, daß E.C. die Ursache ist. Sie meint, ein Titer von 1:320 sei ausreichend hoch um Sympthome zu verursachen.

Die Behandlung mit Peniccilin - Convenia - lehnt sie gänzlich ab. Der Hersteller Pfizer hält ein Behandlung von Kaninchen mit dem Mittel für eine Kontraindikation http://www.vetpharm.uzh.ch/reloader.htm?tak/05000000/00058068.01?inhalt_c.htm

Veracin, ein anderes Peniccilin, würde sie ggf. bei Wundinfektionen und Abszessen geben. Aber nicht bei E.C. und nicht bei einer Otitis Interna. Das sei in keiner, ihr bekannten Fachlitertur erwähnt worden.

Ein AB sei sicherer da es eben beide Krankheiten abdecken täte. Die Otitis Interna kann durch Pseudomonas oder durch Pasteurellen verursacht werden. Peniccilin wirkt lediglich gegen Pasteurellen (und anderen bakteriellen Erreger). Somit gäbe es nur eine 50:50 Chance, daß es anschlägt wenn man denn keine Erregerbestimmung gemacht wurde. Die nicht gemacht wurde.


@ dafi - in Floxal ist der Wirkstoff Oflaxacin enthalten - dieser wird bei einer Vielzahl von bakteriellen Entzündungen eingesetzt. Ob es ein Gyrasehemmer ist  -keineahnungwasdasdarstellenso
und ob man diese nicht zeitgleich oral und lokal verabreichen kann , sollte  -keineahnungwasdasdarstellenso

Ich habe damals bei der Tränensack- und Tränenkanalinfektion bei Higgins oral und lokal behandelt. Es hat wunderbar geklappt, daher habe ich diesen Behandlungsvorgang nicht angezweifelt.

Irgendwie... bin ich nun echt gefrustet.... und verunsichert. E.C. oder nicht E.C. - ich kann natürlich drauf behandeln (mit Panacur und Vit B) schadet ja nicht (ausser meinem Geldbeutel, die Medis für die kommenden 10 Tage haben ca. 40 Euro gekostet). Da kein TA bereit war Peniccilin zu geben, kann ich eigentlich nun (erstmal) nur mit AB weiter behandeln. Besser als nichts, bis ich einen TA gefunden habe, der Peniccilin für sinnig hält.

Wobei ich doch Bedenken habe, Cora nun zu etlichen TÄ zu schleppen und zu hoffen, daß sie Peniccilin für sinnvoll erachten. Cora nimmt das extrem mit und man sieht Stunden nach dem TA-Besuch noch das Weisse in den Augen.

Und, naja... der erste TA-Besuch war mit 200 Euro berechnet worden und gestern mit 50 Euro - ich trau mich nicht darüber nachzudenken, bei wie vielen TÄ ich dann Geld lassen muss bis eben einer der Meinung ist, daß Peniccilin hilft.

Wobei ich doch auch sagen muss: daß der Hersteller deutlich darauf verweist, dass Convenia eine Kontraidikation ist, verunsichert mich.

Mist.... irgendwie.. was nutzen einem gute Vorschläge wenn die TÄ nicht der Meinung sind und die (verscheibungspflichtigen) Medis nicht raus rücken?

LG
Annika


edit: das einzige übrigens, wo die beiden TÄ einer Meinung waren: eine Mittelohrentzündung kann, wenn sie mehrere Monate hinweg ohne Behandlung blieb, durchaus chronisch und nicht behandelbar sein.  Und ganz sicher wurde Cora zuvor nicht behandelt.
« Letzte Änderung: 04.Mai.2010, 14:16:20 von RatzFatz »

dafi

  • Gast
Re: Behandlung von Mittelohrentzündung - Erfahrungsberichte
« Antwort #8 am: 04.Mai.2010, 16:37:46 »
Oh Annika,

Oh je, Anika!

das tut mir echt leid!

 -keineahnungwasdasdarstellenso Und so geht es mir im Moment auch. Sowohl in Bezug auf deinen Fall, als auch auf meinen.

Nagut, aber eine Sache noch: Du hast das Gefühl, dass der Kopf gerader ist, ich sehe das auf den Bildern auch. Wenn der schiefe Kopf auf EC zurückzuführen wäre, warum wäre er denn gerader geworden?

Was sagt denn dein Gefühl? EC?

Liebe Grüße
Dagmar

benliz

  • Gast
Re: Behandlung von Mittelohrentzündung - Erfahrungsberichte
« Antwort #9 am: 05.Mai.2010, 12:08:06 »
Hallo,
hmh, das war ja kein befriedigender TA-Besuch :-\

Wie dir bekannt sein müßte, hat ein Titer keine Aussagekraft über eine akute E-C.-Erkrankung. Natürlich würde ich auf E.C. behandeln, wenn es nur alleine die Kopfschiefhaltung und der erhöhte Titer wären. Aber laut Röntgenbild liegt ja ein Problem im Mittelohr vor. Ich versteh da die TÄ nicht ::)

Jonny seine Ohrenentzündung war auch bereits chronisch, ich habe ihn mit dieser Erkrankung aus dem Tierheim geholt. Kein Mensch weiß, wie lange er das schon hatte. Ihm geht es gut, ich lasse die Ohren bei jedem TA-Besuch nachsehen und auch das letzte Röntgenbild war ohne Befund.
Ich denke schon, dass chronische Ohrenentzündungen auch heilbar sind.

Ja, Convenia. Es wird eigentlich mit Erfolg bei renomierten TA's eingesetzt, auch beim Kaninchen. Auf Grund der Depotwirkung, sollte man natürlich die Verträglichkeit extrem im Auge haben. Gib mal im KS in der Suche Convenia ein, es ist schon ziemlich bekannt. Je nach Erkrankung und Bakterienbeteiligung greifen manchmal andere Penicilline besser, bei uns hat es GsD geholfen.

Vielleicht ist es dir möglich Röntgenbilder und Befunde zu einem anderem TA zu schicken. Das wäre dann kein Stress für Cora.
Vielleicht greift doch aber noch das Baytril.

Daumen sind gedrückt für die süße Maus -knutsch-

LG
Brigitte
« Letzte Änderung: 05.Mai.2010, 12:08:35 von benliz »

Animalfriendship

  • Gast
Re: Behandlung von Mittelohrentzündung - Erfahrungsberichte
« Antwort #10 am: 05.Mai.2010, 12:39:33 »
Hallo Ratzi,  -knutsch-

leider kann ich dir hierzu nichts sagen, da ich keine Erfahrung mit einer Mittelohrentzündung bei Kaninchen haben.

Ich möchte dir aber Glück wünschen, dass du doch noch den richtigen TA findest. Sonst ruf doch nochmal in der TK an und frag nach, wann die "guten" TÄ da sind. Vielleicht kannst du auch was telefonisch regeln? Zumindest mal nachfragen?

Cora, ich wünsche dir gute und baldige Besserung. Vielleicht gibst du deinem Frauchen ein Zeichen, was du hast?
Das würde sie sehr erleichtern und sie könnte dir besser helfen...

Knutscha an euch beide  -knutsch- -knutsch- -knutsch-

LG Animal

RatzFatz

  • Gast
Re: Behandlung von Mittelohrentzündung - Erfahrungsberichte
« Antwort #11 am: 05.Mai.2010, 12:53:59 »
Hallo,

hmm... also bisher war ich der Meinung, daß ein Hoher E.C.-Titer eher auf einen akuten Schub hin deutet als ein niedriger. Ein niedriger zeigt an, daß sich das Tier infiziert hat, eine Erkrankung aber nicht vorliegt - es sei denn, die Sympthome sind deutlich - was bei Cora m.M. nicht der Fall ist.

Bisher nahm ich auch an, daß der Ereger lediglich eingedämmt werden kann, aber nicht komplett beseitigt werden kann. Dieses wurde mir diese Woche von zwei TÄ bestätigt. Hier im KT wurde ich nun informiert, daß es einen TA gibt, der sagt, der Erreger könne komplett abgetötet werden.

Was für mich heissen täte: ich würde jedes Tier auf E.C. testen lassen und ggf. behandeln damit der Erreger abgetötet wird. In diesem Fall wäre es wirklich mehr als fahrlässig, das nicht testen zu lassen und einfach zu hoffen, daß sich das Tier niemals mit dem Sympthomen rumquälen muss. Das wäre ja vergleichbar damit, Kokzidien nicht zu behandeln weil sie (derzeit) keine Probleme bereiten  :-\

Wie Du siehst Brigitte, ich muss nichts mit Sicherheit wissen. Selbst die studierten wissen offenbar nicht alles.

Ich habe auch schon gelesen, daß die Wirkungsweise von Panacur bei einer E.C. Behandlung absolut unklar sei. Ewrigmann wendet z.B. kein Panacur an - sonder arbeitet nur mit AB und Vit B - ggf. mit Cortison.

Weisst Du, ob einer der renomierten TÄ eine Studie i.S. Convenia verfasst hat. Ich fürchte, meine TÄ wird sich nicht dazu hinreissen lassen welches zu geben weil ich gehört habe, daß irgendwelche bekannten TÄ (die mir nur selber nicht bekannt sind) damit Erfolge erzielt haben. Das habe ich ja schon versucht und ihr gesagt, daß meines Wissens durchaus Erfolge zu verzeichnen sind. Sie sagte darauf eben, daß keine Fachliteratur, die sich kennt, darüber berichtet und damit war das Thema für sie durch.

Ich werde fragen, ob ich die Rö-Bilder bekomme. Es gibt durchaus TÄ, die die Herausgabe verweigern. Und dann frage ich mich mal bei den TÄ durch ob die ohne Tier eine Diagnose stellen und einen Behandlungsplan vorschlagen. GB´s, Rösch in DO, Dr. L mehr fallen mir nicht ein...

Dafi - mein Gefühl sagt mir, es ist kein E.C. - aber mein Kentnisse auf dem Gebiet sind auch nicht sehr fundiert. Ich hatte bisher nur 2, an E.C. erkrankter Tiere. Einen habe ich durch bekommen und Peppels ist elend zu Grunde gegangen (trotz GB und Dr. L und Veracin)

Frustierte Grüße
Annika
« Letzte Änderung: 05.Mai.2010, 13:01:09 von RatzFatz »

RatzFatz

  • Gast
Re: Behandlung von Mittelohrentzündung - Erfahrungsberichte
« Antwort #12 am: 05.Mai.2010, 12:55:51 »
Hallo Ratzi,  -knutsch-

leider kann ich dir hierzu nichts sagen, da ich keine Erfahrung mit einer Mittelohrentzündung bei Kaninchen haben.

Ich möchte dir aber Glück wünschen, dass du doch noch den richtigen TA findest. Sonst ruf doch nochmal in der TK an und frag nach, wann die "guten" TÄ da sind. Vielleicht kannst du auch was telefonisch regeln? Zumindest mal nachfragen?

Cora, ich wünsche dir gute und baldige Besserung. Vielleicht gibst du deinem Frauchen ein Zeichen, was du hast?
Das würde sie sehr erleichtern und sie könnte dir besser helfen...

Knutscha an euch beide  -knutsch- -knutsch- -knutsch-

LG Animal

Hallo Animal,

lieben Dank  -knutsch- diese Woche ist keine der TÄ da, denen ich vertraue - aber wollte auch nicht, daß sie eine Wochen unbehandelt bleibt  :-X

Leider ist das mal voll nach Hinten los gegangen.

LG
Annika

dafi

  • Gast
Re: Behandlung von Mittelohrentzündung - Erfahrungsberichte
« Antwort #13 am: 05.Mai.2010, 17:58:33 »
Mein TA war um den Jahreswechsel auf eine Nin-Fortbildung. Da hieß es in Fachkreisen, dass Panacur das Mittel der Wahl ist, da es das einzige ist, dass den Erreger zurückdrängt und nicht nur an den Symptomen rumdoktert. Auch wenn ich mir gerade eine Zweitmeinung eingeholt habe: Ich halte ihn für kompetent und gründlich! Und dass er gerade eine Fortbildung gemacht hat, ist ja auch eine Empfehlung.
Auch wenn der Titer lange Zeit bleibt, ich glaube fest daran, dass der Erreger angegriffen wird. Und eigentlich glaube ich auch, dass er nicht komplett ausgeschaltet wird, was auch auf der Fortbildung gesagt wurde.
Und außerdem bestünde lt. TA noch immer keine Klarheit darüber, was für ein Erreger das sei. Neueste Erkenntnisse: Ein Pilz? Aber da hat z.B. Jenny andere Quellen zu. Welche nun aktueller sind, ist mir nicht klar. Wenn es tatsächlich ein Pilz wäre, täte es mich sehr wundern, dass Panacur wirkt.
LG Dag

RatzFatz

  • Gast
Re: Behandlung von Mittelohrentzündung - Erfahrungsberichte
« Antwort #14 am: 06.Mai.2010, 12:58:10 »
Danke Dafi - ich komme immer mehr zu der Überzeugung, daß es kaum möglich ist, mit bestimmter Sicherheit zu behaupten, man kennt die Krankheit E.C. - da es zu viele verschiedenen Meinungen / Berichte / Studien gibt.
Wer kann einem sagen, was und wie und warum?

Dieses neue Seminar über E.C. - ich habe schon von einigen  TÄ gehört, die dort waren. Ist DAS wirklich das, was (nach derzeitingen Stand) richtig ist? Dann dann wäre Peniccilin nicht Mittel der Wahl, Panacur schon, wobei keiner weiss, warum, und der Erreger sei nicht komplett zu beseitigen. ..

*grübel*  -keineahnungwasdasdarstellenso -keineahnungwasdasdarstellenso
« Letzte Änderung: 06.Mai.2010, 12:59:15 von RatzFatz »



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