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Thema: Vater und Sohn - nur einer kastriert. Geht das gut? (353-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

Vater und Sohn - nur einer kastriert. Geht das gut?

Hallo liebe Kaninchen-Freunde!

Nach langer Abstinenz haben wir uns dazu entschlossen, nun doch wieder zwei Wackelnasen ein schönes und liebevolles Zuhause zu geben. Wir haben mal bei den Kleinanzeige geschaut, weil wir dachten, dass wir gerne "ungeliebte" Nins aufnehmen würden, damit diese nicht im Tierheim landen.
Nun haben wir eine Anzeige gesehen, wo Vater und Sohn abgegeben werden. Laut Angabe ist nur der Vater kastriert. Jetzt stellen wir uns folgende Fragen:
- Kann das gut gehen?
- Sollten nicht lieber beide kastriert sein?
- Der Sohn ist 13 Monate alt,  gibt es bedenken ihn in diesem Alter kastrieren zu lassen? Und worauf müssen wir achten?

Schon mal vielen lieben Dank für eure Ratschläge und Antworten!
Viele Grüße
Nina

Antw:Vater und Sohn - nur einer kastriert. Geht das gut?

Antwort #1
Hallo

ganz toll, dass ihr Kleinanzeigenkaninchen aufnehmen wollt  :)  -party-.

Ich schliesse mich eurem Gefühl an. Den Sohn nun kastrieren zu lassen, halte ich auch für die bessere Lösung.
Die jetzige Konstellation kann klappen und tut es im Moment ja offensichtlich, aber es birgt auch Risiken.
Unkastrierte Rammler sind unberechenbarer. Würdet ihr den Sohn nicht kastrieren lassen, ist das Risiko, dass es eines Tages zu heftigen Rangkämpfen zwischen den beiden kommt, deutlich erhöht. Im Moment ist vermutlich der Vater aufgrund des Alters der Ranghöhere von den beiden. Da der Vater jedoch kastriert ist und der Sohn nicht, ist die Chance gross, dass das irgendwann mal kippt.

Und zudem habt ihr für später mehr Möglichkeiten, wenn beide kastriert sind, steh es euch später frei, auch mal ein Weibchen hinzuzuvergesellschaften.


13 Monate ist auch ein sehr gutes Alter für eine Kastration. Die meisten Männchen stecken eine Kastration gut weg, in jungen Erwachsenenalter wie nun beim Sohn sowieso.  Viel beachten müsst ihr darum nicht. Kaninchen werden vor Operationen ganz normal mit verträglichem Futter gefüttert und auch nach der Operation kann und soll man das bekannte Futter anbieten. Im Winter sind Wärmequellen/1.Nacht reinnehmen ein Thema, beim jetzigen Wetter braucht es bei nur einer Kastration, die ein eher kleiner Eingriff ist, keine Massnahmen.

Im ersten Halbtag nach der Kastration würde ich ihn vermutlich trennen vom Vater, damit er seine Ruhe hat und der Operationsgeruch verfliegt. Nachher können die beiden wieder zusammen (ich würd aber schauen, was sie machen und im Streitfalls nochmals einen Halbtag trennen).

Liebe Grüsse  :)
Lina

Antw:Vater und Sohn - nur einer kastriert. Geht das gut?

Antwort #2
Eine Kastration ist zwingend empfohlen, da die Möglichkeit besteht, dass dies eines Tages in einem Massaker enden könnte. Im schlimmsten Falle würde der andere Kastrat die Kastration übernehmen...

Bei Kastrationen habe ich nach Möglichkeit nie getrennt. Idealerweise nimmt man das Partnertier zum TA mit, dann wacht der Patient gleich wieder mit seinem Partnertier auf. Die Gerüche sind dann zumindest identisch. Würde man sehen, dass es zu hause dennoch Probleme gäbe, könnte man da immer noch trennen. Die Wahrscheinlichkeit ist aber sehr gering.

Antw:Vater und Sohn - nur einer kastriert. Geht das gut?

Antwort #3
Hallo ihr Lieben!

Die beiden Rabauken wohnen nun tatsächlich seit Sonntag bei uns!  -party- sie haben sich schon gut eingelebt und sind sehr verschmust.
Den kleinen werde ich definitiv in den nächsten 2-3 Wochen kastrieren lassen.

Vielen lieben Dank für eure Ratschläge!
Viele Grüße
Nina

Antw:Vater und Sohn - nur einer kastriert. Geht das gut?

Antwort #4
 Viel Spaß und Freude mit den Beiden  -bunny3- -bunny3-

Lg, Moni

 

Antw:Vater und Sohn - nur einer kastriert. Geht das gut?

Antwort #5
Hi!
Ja, wie die anderen schon gesagt haben, Kastration ist in so einem Fall wirklich die beste Lösung.
Grüße auch an die Kleinen!  :D -bunny2- -bunny2-