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Thema: Trauer- und Tröstegedichte (34893-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

Re: Trauer- und Tröstegedichte

Antwort #25
(das mitunter traurigste, was ich die letzten Monate und Jahre finden konnte)

Darf ich jetzt gehen?
Meinst Du, es ist der richtige Moment?
Darf ich mich von den schlimmen Tagen und endlos langen Nächten verabschieden?
Ich bin den Weg meines Lebens gegangen und habe mein bestes getan, ein Beispiel zu geben.
Darf ich also auf die andere Seite treten und meine Seele frei lassen?

Zuerst wollte ich nicht gehen, habe mit allen Kräften gekämpft.
Aber jetzt fühle ich, dass mich etwas ruft zu der Wärme und dem lebendigen Licht.
Ich möchte gehen. Ich möchte wirklich. Es ist schwer, zu bleiben.
Aber ich verspreche, ich versuche mein bestes, um noch einen Tag zu leben.
So dass Du noch einmal auf mich aufpassen kannst und ich die grösste aller Lieben fühlen darf.

Ich weiss, dass Du traurig bist und Du Angst hast, denn ich fühle die Tränen, die mein Fell nass machen.
Ich bin nicht weit weg, ich verspreche es und hoffe, dass Du immer daran denkst:
Meine Seele wird Dich begleiten wohin in der Welt Deine Reise Dich auch führen wird.

Danke, danke, dass Du mich geliebt hast Du weisst auch, dass ich Dich liebe,
Deshalb ist es so schwer, sich zu verabschieden und dieses Leben an Deiner Seite zu beenden.
Also halte mich noch einmal fest und sage Worte, die ich gerne hören möchte,
und weil Du mich tausendmal magst, lässt Du mich heute schon einschlafen.


Von Susan A. Jackson
(Übersetzt aus dem Englischen)

Ein einzelnes Tier zu retten, verändert nicht die Welt. Doch die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier.

 

Re: Trauer- und Tröstegedichte

Antwort #26
Eine Nachricht ....

Du warst bei mir bis zum Ende und auch nachdem ich gegangen war, hast Du mich gehalten,
und als meine Seele meinen Körper verließ, blickte ich hinab ...
und sah Dich weinen.

Ich würde Dir so sehr sagen wollen, das ich verstanden habe. Du tatest dies für mich.

Ich versuchte Dir auf meine Art zu sagen, daß es Zeit für mich war, zu gehen,
und ich danke Dir für Dein Verständnis.
Niemand wird meinen Platz einnehmen, aber die ich hinter mir lasse
brauchen Deine Liebe und Zuneigung, so, wie ich sie hatte.

Du denkst immer noch an mich und da sind Momente, in denen Du versuchst,
Deine tränengefüllten Augen zu verbergen ... aber bitte, sei glücklich und
denke nicht an Trauer, denke daran, wie ich Dich glücklich gemacht und
zum Lachen gebracht habe mit den lustigen Dingen, die ich tat.

Hier sind keine Zäune, weil niemand die Sehnsucht hat, 'auszubrechen'.
Hier gibt es keine Gewitter, und darum gibt es hier keine Angst.
Hier gibt es keine Kämpfe hier ist jeder gleich.
Hier gibt es keinen Hunger, keinen Durst; hier ist so viel zu entdecken.
Viele von uns, die älter sind, geben acht auf die Kleinen unter uns
und leiten sie an. Es ist lustig, sie zu beobachten, wie sie umher rennen
mit gesitzten Ohren und ihren ständig wackelnden Puscheln.

Wir haben hier 4 Jahreszeiten ... und die meisten von uns sind sich einig,
daß der Winter unsere liebste Jahreszeit ist.

Sei gewiß, lieber Mensch, ich bin sehr glücklich ...

Wenn es für meine Freunde an der Zeit ist zu gehen, werde ich sie an
den Toren treffen und ich will sie bekanntmachen mit dem wunderschönen
und ruhigen Platz und ich werde auf sie aufpassen - für Dich.

Ich danke Dir dafür, daß Du mich geliebt hast,
für mich gesorgt hast,
und daß Du den Mut hattest,
mich mit Würde gehen zu lassen.

-Verfasser unbekannt-





Ein einzelnes Tier zu retten, verändert nicht die Welt. Doch die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier.